Wir Jäger in der Öffentlichkeit


Die Natur nahe bringen!

Es ist uns ein Bedürfnis unseren Mitmenschen das Leben mit und von der Natur nahe zu bringen. Jeder von uns kann dazu beitragen unsere Umwelt zu schützen, das fängt schon im Kindesalter an. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Einige von ihnen wollen wir gerne hier vorstellen.

 

Jugendobfrau:

Wiebke Bleicken

 


Eidum Vogelkoje

In dieser wunderbaren Idylle ist das Begreifen, des hier auf Sylt befindlichen Lebensraumes, am schönsten zu erklären. Genau deswegen treffen hier auch so viele unterschiedliche Gruppen aufeinander. Ob es nun Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sind, jeder sieht die Natur auf seine Weise und ist offen sich auf diesen Lebensraum einzulassen.

 

Der Hegering Sylt hat seit dem Jahr 2009 die Türen des "Lernort Natur" für große und kleine Naturforscher und -begreifer geöffnet.

 

Die Einrichtung wurde von den Mitgliedern mit viel Engagement und Eigenleistung instand gesetzt. Eine der fünf Fangpfeifen wurde wieder aufgebaut und ein Rundweg durch den urwüchsigen Kojenwald lädt zum Verweilen ein.

 

Aus der ehemaligen Entenfanganlage ist das "Lernort-Natur-Zentrum" entstanden, das über den historischen Entenfang, über die Sylter Tierwelt zu Land und zu Wasser und über die Jagd informiert.

 

- Wissen schafft Verständnis -

 

Hier greifen Naturschutz und Hege durch die Sylter Jäger bestens ineinander.

Hegering Sylt

Auch wir als Jäger sind Botschafter der Natur. Etwas besonderes ist es hier auf Sylt. Dieser einzigartige Lebensraum, der geprägt ist von Dünen, Sand, Strand und Meer, aber auch Feldern, Wiesen und Heideflächen. Diesen Lebensraum möchten wir schützen und erhalten. Deswegen pflanzen wir Bäume, legen Biotope an und schützen durch nachhaltige Bejagung die Bodenbrüter.



Kleine Jäger ganz groß! (September 2016)

Am Mittwochnachmittag, den 28.9.2016, hatten wir die Kinder- und Jugendgruppe der Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V., unter der Leitung von Susanne Rohde, zu Besuch in der Eidum Vogelkoje. Seit ca. gut 2 Jahren treffen wir uns regelmäßig, um den Kindern die Natur mit den Augen einer Naturpädagogin und Jägerin näher zu bringen. In dieser Zeit haben die Kinder von der Natur schon ganz viel gelernt und nehmen das Leben mit und von der Natur für ganz selbstverständlich. Um dieses Wissen nun einmal konkret abzufragen, haben wir Prüfungsfragen, - es waren auch anspruchsvolle Fragen dabei -, ausgedruckt und vorgelegt. Am Anfang waren die Kinder ein bisschen irritier, aber als Susanne und ich dann Denkanstöße gaben und sie das Inventar der Vogelkoje nutzen durften, waren die Fragen dann nicht mehr ganz so schwierig. Geholfen und erklärt wurde natürlich trotzdem! Als alle Fragen beantwortet waren, sind wir sie gemeinsam noch einmal durchgegangen. Dabei waren wir doch ziemlich überrascht, dass die Kinder nicht nur die richtigen Antworten geliefert haben, nein, sie konnten diese auch noch begründen. Toll! Nicht nur für die Kinder war dieser Nachmittag ein Erfolgserlebnis.

 

Für diese tolle Zusammenarbeit mit der Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V. und insbesondere bei Susanne Rohde möchte ich mich noch einmal bedanken. Mir macht es immer wieder viel Spaß und ich freue mich, auf noch viele gemeinsame Aktivitäten, über die ich dann berichten werde.

 

Wiebke Bleicken, Jugendobfrau

 


Kunstwerke auf Wildgänseeiern (April 2016)

Die Ausbreitung der Wildgänse wird seit Jahren immer stärker. Hier auf der Insel ist eines ihrer Brutgebiete. Die Brutzeit der Wildgänse beginnt im März und endet im April. Da sie dabei vermehrt Schaden anrichten, in Form von verkoteten Wiesen, auf denen dann die Rinder nichts mehr zu fressen haben oder es nichts mehr zu fressen gibt, weil die Wildgänse schon alles vertilgt haben, sind unsere Landwirte gerade in dieser Zeit nicht so gut auf Wildgänse zu sprechen. Auch die Jägerschaft kann hier nicht viel tun, denn genau in dieser Zeit ruht die Jagd und die Wildgänse dürfen nicht bejagt werden.  Was der Landwirt aber tun kann, um die Zahl der Wildgänse zu reduzieren, ist, einen Antrag an die Untere Jagdbehörde zu stellen, damit die Jäger die Gänseeier sammeln können.

In dieser Bescheinigung ist genau festgelegt, wie viele Gelege wir reduzieren dürfen und in welcher Zeit gesammelt werden darf. Danach muss gemeldet werden, was mit den Eiern gemacht wurde.

Nicht nur, dass diese Gänseeier wunderbar schmecken; man kann sie auch herrlich bemalen. Und da die Brutzeit in die Ostertage fällt, sind sie ein kleines, süßes Mitbringsel für Eltern oder Großeltern. Auch in diesem Jahr habe ich mich mit einigen Kindern unter der Leitung von Susanne Rohde (Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V.) in der Eidum Vogelkoje getroffen, um kleine Kunstwerke zu gestalten. Mit insgesamt zwölf Kindern haben wir ca. 60 Gänseeier bemalt. Ob jagdliche Motive, bunte Fantasiebilder oder Muster, der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Wiebke Bleicken, Jugendobfrau